Rückblick: 21. Kongress der Deutschen Kontinenz Gesellschaft
16.11.2009
So fasste Dr. Volker Viereck (Kantonsspital Thurgau) in seinem Vortrag "Das Konzept - Physiotherapie und Galileo Muskelstimulation - zur Behandlung der weiblichen Belastungs-Harninkontinenz" die Ergebnisse aktueller Studien zusammen, in deren Rahmen 60 Teilnehmerinnen in je drei Gruppen (Phyisotherapie, Vibrationstraining und Kombination beider Therapieformen) behandelt wurden. Die Studienergebnisse zeigen, dass nach 24 Wochen Therapie die objektive Heilungsrate in der Kombinationsgruppe auf 80% gesteigert werden konnte. Als Fazit wird eine Kombination beider Therapieformen empfohlen. Während die aktive Physiotherapie zu einer Verbesserung der Leistungsfähigkeit über die willkürliche Motorik führt, erreicht das Vibrationstraining dies über den unwillkürlichen, reflektorischen Weg.
In Ihrem Vortrag "Physiotherapie bei Funktionsstörungen im Becken" stellte Krankengymnastin Almut Köwing (Buchholz) das Weiterbildungskonzept der AG-GGUP für Phyiostherapeuten vor. Seit 2008 gibt es ein neues Modulsystem, das konsequent aufeinander aufbaut. Einen Baustein bildet Galileo Training bei Funktionsstörungen im Becken.
Physiotherapeutin Sonja Soeder (St. Hedwig Kliniken Berlin) nannte in Ihrem Fallbeispiel aus der Physiotherapie Galileo Training als physiotherapeutische Intverventionsmaßnahme.
Frau Dr. Ines-Helen Pages (Klinikum Ludwigshafen/Rhein) wies in Ihrem Vortrag "Innovatives Trainingsprogramm in der Kontinenzbehandlung - mehr als nur Bewegung?" auf die Wirksamkeit des körperlichen Trainings im Alter und den Zusammenhang zwischen Körperbewegung, Muskelfunktion und Gedächtnisleistung hin.
Themen: Therapie & Prävention mit Galileo®
Weitere Informationen: http://www.kontinenz-gesellschaft.de/

